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Schutzhäuser für Kinder und Väter
Wenn die Gefahr von der Mutter ausgeht, erhalten
Kinder in unserer Gesellschaft
keinerlei Schutz. Väter, die versuchen mit Ihren Kindern Schutz zu finden, haben
keine Anlaufstellen. Es gibt etwa 450 Frauenhäuser in Deutschland. Aber
es
gibt nur ein Familienschutzhaus/Väterhaus in Berlin
und eine
Familienbegegnungsstätte im Erzgebirge,
in welchem Väter und Kinder Schutz finden können.
Beide Einrichtungen
sind in Ihrem Bestand höchst gefährdet, weil sie im Gegensatz zu den 450
Frauenhäusern keinerlei finanzielle Unterstützung vom Staat oder von
den Kirchen erhalten. Dabei sind Einrichtungen, in denen Väter Ihre Kinder vor der
physischen und physischen Gewalt des andern Elternteils schützen
können, enorm wichtig.
Wir möchten
dafür sorgen, dass diese Einrichtungen wenigstens in ihrer jetzigen äußerst
bescheidener Form bestehen bleiben können.
Lesen Sie hier..
Öffentliche Aktionen
Auf
dem 4. Familienkongress am 29.10.2005 in Halle wurde die anwesende FDP
Politikerin und Mitglied des Bundestage, Sibylle Laurischk gefragt,
warum den im Parlament immer noch keine Verbesserungen der Gesetzeslage
für Kinder und Väter behandelt werden. Ihre Antwort war klar und
einleutent. Sie sagte:
"Einer
parlamentarischen Diskussion muss immer eine breite öffentliche
Diskussion vorausgehen".
Anders formuliert.
Solange kein öffentliche Diskussion, und das heißt vor allem keine
Berichterstattung in den Medien erfolgt, solange werden sich die
Politiker nicht um die Not leidenden Kinder und Väter kümmern.
Eine wichtige
Aufgabe von „Kinder und Väter in Not“ ist es also die Medien auf das
Problem aufmerksam zu machen. Daher wird durch Infostände die Öffentlichkeit informiert.
Als Förderverein ist
aber auch die Unterstützung von medienträchtigen Aktionen eine
wesentliche Aufgabe des Vereins.
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